Einige wichtige Begriffe kurz erklärt
Common Interface (CI) und Conditional Access System (CAS)
Das Common Interface (CI) ist die Schnittstelle für die
sogenannten CA-Module. Bei den Conditional Access Systemen
(CAS=Verschlüsselungssystem) wird unterschieden zwischen CI-Geräten
und Conditional Access embedded Geräten. Bei letzteren sind das
Decodersystem und die Kartenleseeinheit bereits in den Receiver
integriert.
DiSEqC-Steuerung
DiSEqC bedeutet ausgeschrieben „Digital Satellite Equipement control“, also die digitale Steuerung von Anlagekomponenten.
Dolby Digital
Seit mehreren Jahren werden Kinofilme in einer neuen Tonqualität
aufgenommen, die es möglich macht, Filmszenen
in “Raumklang-Qualität” wiedergeben zu können. Zur Entschlüsselung
der einzelnen Informationen für dieses Tonverfahren wird Dolby
Digital genutzt.
DVB-S2 und DVB
Bei DVB-S2 handelt es sich um die Weiterentwicklung des
DVB-S-Standards. Mit dem wesentlich effizienteren DVB-S2
Modus können bis 30% mehr Daten übertragen werden. DVB-S, DVB-C,
DVB-T: DVB bedeutet „Digital Video Broadcasting“ und steht für den
Standard der digitalen Übertragung von Fernsehen und Radio. DVB-S
steht für Satellitenübertragung, DVB-C für Kabel-TV und DVB-T für
die digitale terrestrische Norm.
EPG - Electronic Program Guide
Eine elektronische Programmzeitschrift die mit Informationen aus dem SI-Datenstrom gespeist wird und damit immer auf dem aktuellsten Stand ist. Über den Inhalt des EPG entscheiden in der Regel die Programmanbieter.
HDMI + HDCP
HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist eine im Jahre 2003 entwickelte Schnittstelle für die volldigitale Übertragung von Audio- und Videodaten. Dank Datenraten bis 5Gbit/s kann auch HDTV ohne Kompression übertragen werden. Die Daten werden mit dem Kopierschutz HDCP geschützt. Um kopiergeschützte Inhalte anzeigen zu können, müssen alle angeschlossenen Geräte HDCP unterstützen.
HDTV
High Definition Television = hochauflösendes Fernsehen. Bis 5x mehr Bildpunkte als bei der PAL-Norm.
MPEG
Motion Picture Expert Group: Definiert ein Verfahren zur Komprimierung (Datenreduktion) der digitalen Bild- und Tonsignale.
MPEG-4
Weiterentwicklung des MPEG2-Standards, der die Signale noch besser komprimiert und somit weniger Übertragungskapazität braucht. In Europa wird MPEG-4 vor allem für die Übertragung von HDTV-Programmen eingesetzt.
OSD
Das Kürzel OSD steht für On-Screen-Display. Gemeint sind hiermit Zusatzinformationen auf dem Bildschirm, z.B. Programmnamen oder Menüeinstellungen.
QPSK und QAM
Quadratur Phase Shift Keying (QPSK) ist ein Modulationsverfahren für digitale Fernsehprogramme, die über Satellit empfangen werden. In Kabelnetzen werden an die Übertragung digitaler Signale andere Anforderungen gestellt. Deshalb braucht man ein anderes Modulationsverfahren, Quadratur-Amplitudenmodulation (QAM) genannt.